Haus Brüggel

Erweiterung und Außenraumplanung Einfamilienhaus

Projektbeschreibung

Die Erweiterung des Einfamilienhauses entwickelt sich aus dem Zusammenspiel von Bestand, Garten und dem Wunsch nach mehr gemeinsam nutzbarem Raum. Der neue Gebäudeteil ergänzt das Haus um einen offenen Wohn- und Essbereich, der sich zu einem geschützten Hof orientiert. Große Öffnungen bringen Tageslicht tief in den Raum und lassen den Garten im Alltag unmittelbar erlebbar werden.

Der Übergang zwischen Alt und Neu wird als eigenständiger Bereich gestaltet. Hier treffen die vertrauten Raumproportionen des Hauses auf die Offenheit der Erweiterung. Die Küche liegt an dieser Schnittstelle und verbindet die verschiedenen Nutzungen miteinander. Kurze Wege und gezielte Blickbeziehungen schaffen Orientierung, ohne jeden Bereich räumlich abzutrennen. Eine durchgehende Sichtachse eröffnet bereits vom Eingang einen ununterbrochenen Blick bis in den Garten. Sie verbindet Ankommen und Außenraum und macht die Tiefe des Hauses unmittelbar erlebbar.

Ziegel, Holz und zurückhaltende Wandflächen bestimmen die Materialität. Ihre unterschiedlichen Oberflächen reagieren auf das wechselnde Licht und geben den Räumen Tiefe. Einbauten nehmen Stauraum auf und halten die gemeinsam genutzten Bereiche frei. Die Gestaltung konzentriert sich auf wenige Materialien, sorgfältige Anschlüsse und die Beziehung zwischen den einzelnen Räumen.

Die Außenraumplanung führt die räumliche Idee im Garten weiter. Ein befestigter Sitzplatz bildet den Übergang zum Haus, während bepflanzte Flächen den Hof fassen. Unterschiedliche Aufenthaltsbereiche bieten Sonne, Schatten und Rückzug. So werden Erweiterung und Garten als zusammenhängender Lebensraum gedacht, der sich mit den Bedürfnissen seiner Bewohner weiterentwickeln kann.

Zeitraum

2023–2025

Leistungsphasen

1–4